Erfolgreicher Saisonabschluss bei Eiskunstlauf-WM

„Definitiv eine der besten Weltmeisterschaften, auf denen wir bis jetzt waren, wir sind stolz auf unsere Leistungen“, jubelt das das Oberstdorfer Eistanzpaar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan.
Sie begeisterten die über 10.000 Fans bei der Eiskunstlauf WM in Prag mit ihrer temperamentvollen energiegeladenen Flamenco-Kür zu Klängen von Shakhira. Für das Finale hatten sich die Oberstdorfer mit einem großartigen Rhythm Dance bei extrem starker internationaler Konkurrenz qualifiziert ihr respektabler 17. Platz beweist: die ECO-Läufer gehören zur internationalen Weltklasse.
„Auf die etwas kleinere Eisfläche konnten wir uns bereits zuhause vorbereiten. Es hat sehr geholfen, dass wir dieses Jahr die ganze Vorbereitungszeit in Oberstdorf in Halle 1 hatten. So kamen wir gut vorbereitet nach Prag“, verrät Jenny. „Ein perfekter Abschluss einer spannenden und anstrengenden Saison“, freut sich Benny, „100.000 Zuschauer im Laufe der WM – das macht richtig Spaß!“
Der ECO jubelt doppelt: Bei seinem WM-Debüt zeigte der erst 18-jährige ECO-Vierfachspringer Genrikh Gartung mit Platz 24 von 36 eine starke Leistung. Im Kurzprogramm wagte er erstmals zwei Vierfach-Sprünge, qualifizierte sich als jüngster Teilnehmer im Feld für das Finale und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung. Der ECO-Youngster ist glücklich: „Die Fans haben in der Halle mit vielen Deutschland-Fahnen für eine super Stimmung gesorgt, ich hatte mehr Selbstbewusstsein und war ruhiger als bei der EM." Seine Trainerin Ria Schiffner ist „megastolz auf Genrikh, er hat das bei seiner ersten WM sehr gut gemacht!“
Die drei Oberstdorfer sind sich einig: Ihr Dank gebührt dem ECO, BEV, DEU, den Trainerteams, den vielgelobten Oberstdorfer Eismeistern und den Sportstätten.
ECO-Präsident Harald Löffler lobt stolz: “Wir gratulieren Jenny & Benny und Genrikh. Sie haben sich international behauptet und Oberstdorf ausgezeichnet vertreten. Jetzt gönnen wir ihnen die wohlverdiente Pause, nach der Saison ist vor der nächsten Saison.“
"Das sportliche Niveau bei dieser nacholympischen Weltmeisterschaft war insgesamt sehr hoch und die Atmosphäre in Prag gigantisch", sagt DEU-Präsident Dr. Andreas Wagner.
